Benediktinerklöster sind nicht nur Orte geistlichen Lebens und der Seelsorge, sondern auch Stätten von Kunst und Kultur. Das Stift St. Georgenberg-Fiecht ist diesem Anspruch über Jahrhunderte hinweg treu geblieben. Davon gibt das Museum ein beredtes Zeugnis. Hier finden sich liturgische Geräte, Handschriften und Urkunden aus acht Jahrhunderten. Glanzstücke sind der sogenannte „Hartmannstab“ als eines der wenigen Zeugnisse romanischer Elfenbeinkunst in Tirol sowie eine Emailtafel (Zimelie) aus Limoges (um 1240) mit Kreuzigungsszene und seltener Ornamentik. Werke von Tiroler Malern wie Johann Pirkl, Josef Arnold d. Ä., P. Josef Öfner u.a. bilden das Angebot an Malereien aus längst vergangenen Tagen. Überdies vermittelt der Informationsgang einen Einblick in die Missionsarbeit der Benediktinerkongregation von St. Ottilien.
Mehr als vier Jahre zogen sich die Arbeiten an den Räumen und der Repräsentation der Ausstellungstücke aus der Geschichte der Abtei und ihren Arbeitsbereichen hin. Die Räume konnten am 16. November 2001 ihrer Bestimmung übergeben werden. Ein besonderer Dank gilt hier der Familie Karcher. Grafik-Designerin Brigitte Karcher war für die Gestaltung von Museum und Informationsgang in allen Details verantwortlich. Unterstützt wurde sie von ihrem Ehemann Notker Karcher und ihrem Sohn Martin Karcher.
NEU!!
Führungen (1,5 Stunden durch Stiftsmuseum, Informationsgang und Stiftskirche) sind MONTAG, FREITAG und SAMSTAG von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr für Gruppen von 15-30 Personen möglich.
Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch
Kosten: € 3,-- pro Person
Zur Anmeldung
Stiftsmuseum und Informationsgang
kloster :transparent
Museumsführer bestellen
(€ 4,60)





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