Klöster der Kongregation von St. Ottilien

  • Aus 55 Klöstern wurden 56 – die Botschaft des Evangeliums breitet sich aus. Es gehört viel Mut und Gottvertrauen dazu, Neugründungen zu eröffnen, aber Abtpräses Jeremias Schröder OSB fördert die Neugründungen, die ja teilweise noch in Geburtswehen liegen. Es geht trotz mancher Anfangsschwierigkeit voran!
    ‚Unterhalb‘ von Japan (Karte): die Philippinen
    Die gehäuften Punkte in Afrika sind die zahlreichen Gründungen in Tansanias, Kenia, Uganda u.a.
    http://www.ottilien.org

   

  




Unsere Abtei St.Georgenberg(-Fiecht) gehört seit 1967 zur Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien. Der Name kommt vom Gründungsort St. Ottilien unweit des Ammensees in Oberbayern, wo seit Jahrhunderten die hl. Ottilia als Patronin der Augenkranken und Blinden verehrt wird. Passend zu dieser Patronin und zur Aufgabe, den Glauben in die Welt hinaus zu tragen, ist das Motto der Kongregation: Lumen Caecis – Licht den Blinden.

Eine Kongregation bedeutet der Zusammenschluss mehrerer selbständiger Klöster (Abteien und Konventualpriorate). Der Benediktinerorden setzt sich aus 20 solcher Kongregationen zusammen. An der Spitze steht der Abtprimas  mit Sitz in Sant‘ Anselmo, die Abtei in Rom, wo junge Mönche aus der ganzen Welt ihre wissenschaftlichen Studien machen können. Der Abtprimas ist zugleich der Repräsentant aller Benediktiner und Benediktinerinnen, rechtlich vergleichbar dem Präsidenten eines föderalistischen Staates.

An der Spitze der Benediktinerkongregationen steht jeweils ein Präses mit einem Ratsgremium, genannt Kongregationsrat. Alle vier Jahre kommen die Oberen der 19 selbständigen Klöster mit je einem Vertreter der Gemeinschaften zum Generalkapitel in der Erzabtei St. Ottilien zusammen. Beim Generalkapitel finden Beratungen statt und werden Beschlüsse gefasst, die für alle Gemeinschaften und Mitglieder der Kongregation verbindlich sind.

Ein sehr bedeutender Beschluss war z. B. die Trennung der beiden Ämter „Erzabt von St. Ottilien“ und „Präses der Kongregation“, welche bis 2012 vom Erzabt in Personalunion wahrgenommen wurden. Verschiedene Gründe haben zu diesem Schritt geführt. Vor allem kann sich der Erzabt (seit Dezember 2012 P. Wolfgang Öxler OSB) fortan stärker der großen Gemeinschaft von St. Ottilien widmen, und der Präses (seit Oktober 2012 Jeremias Schröder OSB) kann besser die Klöster auf allen Kontinenten (außer Australien) begleiten; zu seinen Rechten und Pflichten zählen auch die Durchführung der kirchenrechtlich vorgeschriebenen Visitationen und die Wahl eines „Höheren Oberen“.

Auf der Weltkarte sind nicht nur die selbständigen Klöster unserer Kongregation verzeichnet, sondern auch solche, die dem Präses mitsamt dem Kongregationsrat unmittelbar unterstellt sind wie z. B. das Kloster Kumily in Indien und die jüngste Gründung in Kuba. Ziel ist deren Verselbständigung. St. Georgenberg (-Fiecht) trägt seit 1967 die Aufgaben der Verkündigung des Glaubens in aller Welt nach Kräften mit. Zu den „europäischen“ Klöstern gehören: Königsmünster, Münsterschwarzach, Schweiklberg, St. Ottilien, Kloster St. Georgenberg (ehem Fiecht) und Uznach.

Von den damals bereits drei Missionaren arbeitet noch immer P. Magnus Lochbihler OSB in Tansania. Unsere Missionsprokura unterstützt ihn dabei.

Unsere Kongregation zählt nach der letzten Statistik (27. Juni 2013) 997 Mitglieder, davon 43,8 % In Afrika, 35,4 % in Europa, 17,3 % in Asien, 2,8 % in Amerika. Der zahlenmäßige Schwerpunkt wird sich in den kommenden Jahren noch deutlicher nach Übersee verlagern. Mit 135 Mitgliedern ist die Abtei Waegwan in Südkorea die größte Abtei. Demnächst wird dort ein bisher abhängiges Haus (Namyangju bei Seoul) mit der Wahl des Oberen in die Selbständigkeit entlassen.

   

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