Schriftgrad:

Öffnungszeiten der Stiftspforte

Montag bis Samstag
08.00 Uhr–12.00 Uhr
14.00 Uhr–16.30 Uhr 
  

Sonn- u. Feiertage
10.30  Uhr-11.30 Uhr
14.00 Uhr-16.30 Uhr

Helfen Sie jetzt!

                                            btn donate LG

Newsletter Anmeldung


Die Geschichte

1870-1871

Beim Klosterbrand am 21. Juni 1868 wurde auch die 22registrige Orgel von Andreas Jäger aus Füssen (1762) ein Raub der Flammen. Der Auftrag für eine neue Orgel in der wiederhergestellten Kirche ging wahrscheinlich bereits im Spätherbst 1869 an Josef Aigner im benachbarten Schwaz. Dieser begann mit den Arbeiten in Fiecht nach Allerheiligen 1870, wobei er zunächst drei, später zwei Mitarbeiter beschäftigte. Am 19. November 1871 war die Orgel vollendet.

1880

Die Orgel hatte ursprünglich eine Spielnische. Im Jahre 1880 wurde sie von Aigner mit einem Spieltisch versehen, was Änderungen der Spiel- und Registertraktur nötig machte. Seitdem ist das Positiv fest an das Pedal angekoppelt, so dass die vordem als Wechselkoppel eingerichtete Pedalkoppel nur noch auf das Hauptwerk wirkt.

1910

Reparatur und Dispositionsänderung durch die Fa. Gebr. Mayer, Feldkirch-Altenstadt. Dabei wurden die Register Gamba 8' (HW) und Violoncello 8' (Ped.) gegen gleichnamige neue ausgetauscht; an die Stelle von Quint 3' (Positiv) trat Aeoline 8'. Diese Arbeiten führte der Werkmeister Carl Schäfer aus.

1918

Requirierung der Prospektpfeifen für Kriegszwecke. Lange Zeit waren die Prospektfelder mit Holzattrappen bestückt. Erst viel später (genauer Zeitpunkt nicht bekannt) wurden als Ersatz für die fehlenden Principalpfeifen Zinkpfeifen eingebaut.

1949

Reparatur der durch Vandalismus beschädigten Orgel durch Carl Schäfer. Dieser ersetzte Flautina 8' (Positiv) durch Undamaris 8' (aus Gebrauchtpfeifen) und veränderte die Zusammensetzung von Mixturbass 6fach, so dass dieser fortan keine Terz mehr enthielt.

1970

Reparatur und Einbau eines neuen elektrischen Gebläses durch die Fa. Reinisch-Pirchner, Steinach a. Br.

1998-2000

Restaurierung durch die Fa. Mathis Orgelbau, Näfels (Schweiz, Kt. Glarus). Dabei Wiederherstellung der Disposition auf der Grundlage des Zustands von 1880 mit Neufertigung der von den Veränderungen seit 1910 betroffenen Register.