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FAQ

Was ist ein Kloster?

Der Name Kloster kommt von „claustrum“ (abgeschlossen) und meint den abgeschlossenen Wohnbereich und auch Arbeitsbereich von Ordensangehörigen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Abtei, Stift und Kloster? Was ist ein Orden?

Gemeinschaften von Männern oder Frauen, die nach bestimmten Regeln leben. nennt man auch "Orden". Es gibt  „Mönchs-“ oder „Nonnenorden“, Bettelorden, Kongregationen, Säkularinstitute.

 

Abteien haben einen Abt oder eine Äbtissin an der Spitze. Kloster ist die allgemeine Bezeichnung für Ordesangehörige, die an einem bestimmten Ort wohnen, Stift weist auf frühere Zeiten hin, in denen Adelige oder Herrscher Grundstücke, Höfe und anderes vermacht bzw. gestiftet haben.

 

Was ist ein „Mönch“?

Das Wort Mönch kommt aus dem griechischen μοναχός, monachos, das abgeleitet ist vom griechischen monos „allein“. Der Mönch bzw. sein weibliches Pendant, die Nonne, ist ein asketisch lebendes Mitglied einer Religion, das sich zeitweise oder auf Lebenszeit in den Dienst seines Glaubens stellt.

 

Was machen (arbeiten) die Mönche den ganzen Tag?

In Fiecht treffen sich die Mönche viermal am Tag zum gemeinsamen Gebet: Um 6:00 beten wir Vigil und Laudes, um 12:00 versammeln wir uns zum Mittagsgebet, um 17:30 zur Vesper und zur Eucharistiefeier und um 19:45 zur Komplet, dem Nachtgebet. Dazwischen werden die einzelnen Aufgaben, die jeder hat, erledigt.

 

Welche Aufgaben gibt es in einem Kloster?

Das hängt davon ab, welche Aufgaben das Kloster als Gemeinschaft wahrnimmt. Einen Oberen, der die Gemeinschaft leitet, gibt es natürlich immer. Der Sakristan sorgt für die Kirche und für alles, was für den Gottesdienst gebraucht wird. Der Pförtner empfängt die Gäste und versucht, die Mitbrüder zu holen, wenn sie jemand braucht.


In manchen Klöstern ist ein Mitbruder als Koch tätig, häufig gibt es aber auch Angestellte dafür. Der Novizenmeister ist für die Ausbildung der Novizen zuständig. Die Priester in einem Kloster sind oft auch als Seelsorger oder auch Pfarrer tätig. Der Missionsprokurator ist für die Fragen der Mission, für die Verwaltung und Verteilung der Spenden zuständig.


Es muss sich natürlich auch jemand um die Gäste, um den Garten, und um das Klostergebäude kümmern. Einige Patres sind zu Exerzitienleitern ausgebildet und bieten Gespräche an oder leiten verschiedene Kurse im Stift Fiecht oder auf dem St. Georgenberg.


Der Mitbruder, der für die Verwaltung der Abtei zuständig ist, heißt Cellerar. Viele Klöster haben auch hauseigene Werkstätten und ausgebildete Brüder, die diese leiten.

 

Was ist ein Abt, Prior, Cellerar?

Der Abt  (oder zuweilen auch ein Prior Administrator) leitet das Kloster, nach der Regel des Hl. Benedikt soll er das wie ein sorgender Vater tun. Der Name Abt bedeutet Vater. Der Prior wird vom Abt ernannt und ist sein Stellvertreter.


Der Cellerar ist der Verwalter des Klosters, er ist also für die wirtschaftlichen Belange zuständig (s.o).

 

Wer hat St. Georgenberg-Fiecht gegründet?

Rathold von Aibling hat sich als Einsiedler in das Stallental zurückgezogen, er fand Gefährten und so entstand eine kleine Gemeinschaft. Der Bischof Reginbert von Brixen hat aus dieser Gemeinschaft eine Benediktinerabtei gemacht und Papst Innozenz II. hat diese dann bestätigt. Der Doppelname entstand durch den Umzug der Mönche ins Tal im Jahre 1705, nach dem 4. Brand.

 

Seit wann gibt es St. Georgenberg-Fiecht?

Etwa seit 950 - siehe die Beantwortung voriger Fragen

 

Was ist eine Kongregation?

Eine Kongregation ist ein Zusammenschluss von Klöstern oder Abteien, die von einem Abtpräses oder einem Erzabt geleitet wird. Diese Kongregationen bilden dann gemeinsam die benediktinische Konföderation. Zur Zeit besteht diese aus 21 Kongregationen. St. Georgenberg Fiecht gehört seit 1967 zur Kongregation von St. Ottilien.

 

Wo liegt St. Ottilien?

Nahe bei Landsberg am Lech, 40 km westlich von München.

 

Seit wann gibt es St. Ottilien und wer hat es gegründet?

P. Andreas Amrhein OSB hat 1884 in Reichenbach/Bayern ein Missionshaus gegründet und später 1887 nach Emming in Oberbayern verlegt. Dort gab es eine Ottilienkapelle, und deshalb wurden das Kloster und die Kongregation danach benannt.

 

Haben die Mönche auch Urlaub?

Das ist in den verschiedenen  Kongregationen speziell geregelt: In unsrer Kongregation kann jeder Mönch drei Wochen pro Jahr in den Urlaub fahren.

 

 

Noch weitere Fragen?

Wir bitten darum: info@st-georgenberg.at