Schriftgrad:

Öffnungszeiten der Stiftspforte

Montag bis Samstag
08.00 Uhr–12.00 Uhr
14.00 Uhr–16.30 Uhr 
  

Sonn- u. Feiertage
10.30  Uhr-11.30 Uhr
14.00 Uhr-16.30 Uhr

Helfen Sie jetzt!

                                            btn donate LG

Newsletter Anmeldung


Klösterliches Leben

 

klosterleben.jpg

Wenn Menschen das Wort "Mönch" hören, verbinden sich mit diesem Wort ganz verschiedene Vorstellungen.

 

Meist entspricht die Vorstellung nicht der Wirklichkeit. Wir Mönche wollen zuerst einmal Menschen sein und unser menschliches Potential so gut wie möglich ausschöpfen. Wir wissen, dass dies unter der Führung des Evangeliums möglich ist.

 

Als zweites wollen wir deshalb unser Christsein leben. Die Regel, die uns St. Benedikt gegeben hat, ist ein Leitfaden, wie ein solches menschlich - christliches Leben unter der Führung des Evangeliums möglich sein kann.  Unser tägliches Leben ist geprägt vom  gemeinsamen Gebet und den verschiedenen Arbeitseinsätzen der Mitbrüder. „Ora et labora“ wird deshalb auch unser Leben programmatisch genannt, „bete und arbeite“.

 

Wir stehen um 5.30 Uhr auf, beten um 6 Uhr morgens die Vigil und Laudes (Morgengebet, Morgenhore), halten  eine halbe Stunde Betrachtung und gehen nach dem Frühstück unserer Arbeit (Haus, Garten, Pfarrei, Verwaltung, Pforte) nach.

 

Um 12:00 Uhr (Sonntags 11.45 Uhr) beten wir die Mittagshore, um 17.30 Uhr die Vesper, welche in die Eucharistiefeier eingebunden ist, und um 19.45 Uhr die Komplet. Die Vesper und Teile anderer Horen werden gesungen.


Mittwochabends setzen wir uns zu einem Gespräch zusammen, wo Allfälliges besprochen wird, aber auch der Gemütlichkeit Rechnung getragen wird. An bestimmten Tagen kommen alle Mitbrüder zusammen. Für Abstimmungen und größere Sitzungen treffen wir uns ebenfalls gemeinsam in der Abtei.


Urlaub haben die Mönche natürlich auch; Er muss mit allen abgesprochen werden, damit auch Vertretungen möglich sind.

 

Die Regel des Heiligen Benedikt, im 6. Jahrhundert geschrieben, erscheint uns nicht veraltet, sondern sehr gegenwartsbezogen. Natürlich gibt es Passagen in den Kapiteln, die zeitbedingt sind, aber das ändert nichts an der Aktualität dieses Buches.