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 P. Magnus Lochbihler OSB

-ein Missionar mit Herz

 

 

 

Anfang der Mission 1960   IMG 6882  

 

Geht in alle Welt,

bis an die Grenzen

Verkündet

Lehret

Taufet

Lebt meine Liebe in euren Worten und Taten

Nehmt mein Kreuz

Nehmt euer Kreuz

Ich geh voran

Folgt meiner Spur...

 

Anton Lochbihler, geboren 1930 in Jungholz in Tirol hört diesen biblischen Ruf. Als Schüler des Gymnasiums Paulinum in Schwaz lernt er die benachbarte Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht kennen. Nach der Matura tritt er dort ein. Als Ordensmann erhält er den Namen des großen heiligen Missionars und Patrons der Schwaben, Magnus. Das Kloster befindet sich damals auf dem St. GeorgenbergDie Gebäude der Abtei Fiecht sind noch von den französischen Besatzungssoldaten besetzt.

 

 

Primiz 01081954 Jungholz     Familienfoto

P. Magnus bei seiner Primiz und auf dem Familienfoto

 

 

Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1954 wirkt P. Magnus als Religionslehrer und Jugendseelsorger in den damaligen Pfarren der Abtei in Stans, Achenkirch und Terfens. Im Jahr 1959 erbittet P. Magnus die Erlaubnis, in die Ottilianer Mission nach Ostafrika gehen zu dürfen. Seit seinem Theologiestudium in Rom kennt er bereits die Ottilianer Missionsbenediktiner.

Die Benediktinerabtei Ndanda im Südosten von Tanzania wird für P. Magnus zur neuen spirituellen und missionarischen Heimat. Zunächst wirkt P. Magnus im Umfeld der Abtei  in verschiedenen Pfarren.

 

 

 

1960      als junger Missionar

P. Magnus als junger Missionar (1960)

 

 

Durch die wachsende Zahl afrikanischer Mitbrüder werden für die Abtei Ndanda neue Aufgaben personell möglich. Ende der 1970er Jahre wechselt P. Magnus mit zwei weiteren europäischen Mitbrüdern deshalb in den Norden des Landes, in die Diözese Mbulu, in die Nähe des großen Berges Tanzanias, des Kilimanscharo. Dort wird baulich und missionarisch bei null angefangen.

 

Eine neue biblische Spur wird im Norden Tanzanias gezogen: Aus den damals bescheidensten Anfängen entstehen neue bedeutende Pfarreien: Gitting und Meserani. Mit Hilfe zahlreicher Missionsfreunde und Bekannter sowie von verschiedenen Institutionen werden Waisenhäuser, Kindergärten, Schulen und Mädchenwohnheime errichtet und die nötige Infrastruktur im Rahmen von Entwicklungshilfsprojekten möglich.

 

 

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P. Magnus überträgt im Laufe der Zeit die Verantwortung der von ihm ins Leben gerufenen afrikanischen Schwesterngemeinschaft. Als Dienerinnen der Frohen Botschaft (WAHUDUMU WA HABARI NJEMA) führen sie die Initiativen von P. Magnus, ihrem großen und angesehenen "Baba Magnus", weiter. Wie viele andere afrikanischen Ordensfrauen prägen sie das neue Bild der afrikanischen Frau.

 

Auch junge Männer aus der Region Mbulu haben die Spur zu den Benediktinern in die Abtei Ndanda gefunden, sind dort eingetreten und in wichtigen Ämtern bis heute im Einsatz. 

 

 

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Im Oktober 2015 besuchte P. Magnus seine Heimat Tirol und die Abtei Fiecht und erhielt im Rahmen eines Missionsabends vom Land Tirol und der Diözese Innsbruck besonderer Ehrungen. Im Auftrag der Tiroler Landesregieung überreichte Nationalratsabgeordneter Hermann Gahr aus Terfens P. Magnus die Tiroler Verdienstmedaille. Der Dekan von Schwaz und langjährige Pfarrer von Vomp Stanislaus Majewski überbrachte im Auftrag des Bischofs von Innsbruck in Anerkennung seines jahrzehntelangen missionarischen Wirkens eine Ehrenurkunde.