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Beiträge über Arbeiten und Fortschritte in Georgenberg

Liebe Besucher unserer Website,

seit meinem letzten Beitrag über den Fortschritt des Um- und Anbaus und der Generalsanierung der klösterlichen Gebäude auf St. Georgenberg sind die Arbeiten weiter vorangeschritten, über die ich Sie in diesem Beitrag informieren möchte:

Welche Arbeiten wurden verrichtet?

  • -Der Bereich über der Wallfahrtsgaststätte, in dem zukünftig die Mönche in der Klausur leben werden, ist fertig gestellt und kann bereits bezogen werden.
  • -Der Übergang vom Schlitterer Trakt zum Aiblinger Stock ist außen geschindelt und innen getäfelt worden, so dass auch die Arbeiten in diesem Teilabschnitt beendet werden konnten. 
  • -Ebenso wurden die Dächer des Aiblinger Stocks und des Zubaus geschindelt und das Dach über der Gaststätte renoviert.
  • -Die Toilettenanlagen der Gaststätte und der Boden im Eingangsbereich wurden neu gefliest und eine neue Toilettenanlagen installiert. 
  • -Der Treppenaufgang zur Klausur der Mönche und zum Dachboden wurde neu aus- und eingerichtet.
  • -Die Stuckdecke im Refektorium der Gaststätte wurde von Restauratoren renoviert und die Schäden ausgebessert. Ebenso sind die anderen Gasträume neu gestrichen worden.
  • -Der Gastgarten, der zur Gaststätte gehört, ist gepflastert worden und mit drei Lindenbäumen bepflanzt worden. Der erste Baum ist mit meiner Hilfe unter der Aufsicht eines Arboristen gepflanzt worden. Die Mauern des Gastgartens wurden neu verputzt, die Maueroberflächen geschindelt  und Schutzvorrichtungen angebracht.
  • -Alle Innenwände des Zubaus wurden verputzt und im Dachgeschoss  entsprechende Dämmungen und Isolierungen vorgenommen.
  • -Ebenso wurde ein Personenaufzug im Klosterbereich eingebaut.
  • -In der zukünftigen Bibliothek wurde eine Mauer aus dem 16. Jahrhundert frei gelegt, restauriert und sichtbar gemacht
  • -Alle ehemaligen Böden des ersten Stocks des Gästebereichs im Aiblinger Stock wurden mit entsprechenden Vorbereitungen zur Verstärkung betoniert, und vom Trockenbauer wurden die Duschräume installiert.
  • -Von den Elektrikern wurden im Aiblinger Stock und im Zubau  die entsprechenden elektrischen Leitungen gezogen, und Installateure haben Trink- und Abwasserleitungen eingebaut.
  • -Die Klausurmauer wurde errichtet und der Eingangsbereich entsprechend betoniert, sowie für die Überdachung dieses Bereiches entsprechende Vorbereitungen getroffen.
  • -Der Spengler hat an allen Gebäuden die vorgesehenen Arbeiten getätigt und es wurden Schneebalken angebracht. 
  • -Sehr viele andere Arbeiten wurden auf dem St. Georgenberg getan, die notwendig waren, um andere Arbeiten auszuführen.

Allen Handwerkern möchte ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank aussprechen. Vor allem danke ich unserem Architekten DI Herrn Benedikt Gratl, der mit viel Wissen und Gespür sehr kompetent alle bisherigen Arbeiten von Anfang an begleitet hat und ausführen ließ. Danke auch all seinen Mitarbeitern - in besonderer Weise seiner Mitarbeiterin Architektin Sandra Huber, die Ihn während seines Urlaubs vertreten hat.

Obwohl die gesamte Klosteranlage noch nicht fertig gestellt ist, werden wir trotzdem die Wallfahrtskirche und die Wallfahrtsgaststätte am Ostersonntag (21. April 2019) öffnen. In der Wallfahrtskirche eröffnen wir mit der Auferstehungsfeier um 5.00 Uhr.

Ich bitte die Wallfahrer und die Besucher des St. Georgenberg die Baustelle neben der Wallfahrtskirche nicht zu betreten. Ich danke für das Verständnis.

Ich werde zu Beginn der Karwoche auf den St. Georgenberg umziehen, um die Wallfahrtskirche zu öffnen und zu schließen. Meine Mitbrüder werden später nachfolgen.

Wer mich als Wallfahrtspater sprechen möchte, kann sich an mich wenden. Ich bitte Sie, sich oberhalb der Gaststätte zu melden.

  1. Raphael Klaus Gebauer OSB, Prior Administrator

 

Zu-und Umbau samt Generalsanierung Kloster St. Georgenberg (noch nicht veröffentlichter Nachtrag)

Welche Baufortschritte wurden bis Weihnachten erzielt?

Nachdem am 22.Mai 2018 die Wallfahrtsgaststätte geschlossen wurde und am 3.Juni 2018 die letzten Gottesdienste stattgefunden hatten, wurde der St. Georgenberg für den Zu- und Umbau samt Generalsanierung geschlossen, und es wurde mit den Vorarbeiten und dem Einrichten der Baustelle St. Georgenberg begonnen. Mit einem Transporthubschrauber „Super Puma“ der Firma Heli Tirol – Knaus wurden die Baukranteile und Material angeliefert und der Baustart konnte erfolgen, nachdem auf der Rossweid ein Landeplatz errichtet worden war. Auch im Verlauf des Baugeschehens wurden und werden alle Materialien mit einem Helikopter zur Baustelle hin und weg transportiert. Das Baufeld wurde mit Bauzäunen gesichert, und die Beschilderung an den Wegen und im Straßenverlauf wurde angebracht. Es wurde auch ein Schranken an der Marodi-Bank errichtet, damit die Firmenfahrzeuge nicht über die Hohe Brücke fahren und diese beeinträchtigt wird.

Im Säbener Stockwurden über der Gastwirtschaft die ehemaligen Einbauten in den Gästezimmern entfernt und frühere Bausünden traten zutage, vor allem als man die Bretterböden herausnahm. Diese „Sünden“ wurden behoben, und nachdem man neue Bretterböden eingefügt hatte, wurden die Zwischenräume zur Dämmung und wegen des Schallschutzes mit Zellulosematerial gefüllt. Alle alten technischen Leitungen wurden durch neue Leitungen ausgetauscht.

Durch den Einbau von Nasszellen wurden die zwölf Zimmer zu acht Wohneinheiten für die Mönche umgestaltet. Die alten Fenster wurden herausgerissen und durch neue Doppelfenster ersetzt. Die später errichtete Treppe im Bereich der Gaststube wurde entfernt und die Deckenöffnung wurde verschlossen. Die bestehende L-förmige Treppe vom Gasthaus-Eingang wurde bereits in eine U-förmige Treppe umgebaut, so dass eine Schleuse zum geplanten Klausurbereich und zum Dachboden entstehen kann. Ebenso wurden brandtechnische Maßnahmen durchgeführt. Das Blechdach über den Säbener Stock wurde repariert und neu gestrichen.

An der Südfassade der Kirche wurde die ehemalige Veranda des Gastgartens weggerissen. Dabei trat eine nicht verputzte Kirchenwand zutage, was natürlich nun fachmännisch nachgeholt wurde. Durch Grabungsarbeiten für Fundamente zeigte sich, dass die Wallfahrtskirche auf Fels gebaut ist. Archäologen taten das ihrige, um geschichtliche Entwicklungen festzuhalten. Im Gastgarten wurden die alten Platten entfernt, und die alten Leitungen für Heizung, Strom etc., die in einer gewissen Tiefe quer über den Gastgarten verliefen, durch neue Leitungen ersetzt.

Es wurde aus Holz ein Verbindungsgang geschaffen, der die beiden Gebäude Säbener Stock mit dem Aiblinger Stock verbindet. Das Dach dieses Ganges wurde bereits mit Schindeln gedeckt und auch der Spengler verrichtete seine Arbeit. Die Außenwände von beiden Gebäudeteilen wurden mit entsprechendem Putz aufgefrischt.

Im Bestand des Aiblinger Stocks, der als Wohnung des Wallfahrtspaters diente, wurde der südwestliche Bereich mit seinen späteren Einbauten weitgehend ausgehöhlt und im weiteren Verlauf Mauern gezogen, so dass ein Refektorium und eine Küche samt Vorraum eingerichtet werden können. Die ehemaligen Fußböden im Parterre dieses Stocks wurden entfernt, und enorm viel Bauschutt kam ans Tageslicht, der entfernt wurde, so dass man erkennen konnte, auch der Aiblinger Stock ist auf Felsen gebaut. Mittlerweile wurden einige Böden in den Räumen als auch im Gang betoniert. Die historische Treppe, die vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss führt, wurde zum Schutz mit Brettern eingekoffert. 

Im ersten Obergeschoss wurden alle Einbauten entfernt. Vier Wohneinheiten mit Nasszellen für Gäste sind in diesem Geschoss vorgesehen. Um eine Verbindung zum Neubau zu schaffen, wurde eine Wand für eine Tür durchgebrochen.

Wie ich schon in der vorletzten Ausgabe berichtet habe, entsprach der bestehende Ausbau im Dachgeschoss bautechnisch nicht dem Stand der Technik und war zudem vom Holzwurm befallen. Deswegen musste ein Großteil des Dachgebälks erneuert werden. Das Dach wurde mittlerweile geschlossen und winterfest gemacht.

Der Dachboden wurde so mit Leimbindern festgemacht, dass dort eine Bibliothek eingerichtet werden kann.

Der Technik- und Heizraum sowie der Holzschupfen wurden abgerissen. Durch den zweigeschossigen Zubau an den Bestand entstand eine L-förmiger Anbau der mit der Westfassade des Kirchenschiffs den Klostergarten umschließ. In das Parterre des Zubaus wird eine Klosterpforte, ein Gesprächszimmer, ein Technikraum und ein Vorratsraum für die Küche untergebracht. Und im zweiten Stockwerk entstand ein Gebetsraum für die Mönche und eine Sakristei. Ebenso befinden sich in diesem Zubau ein dreiläufiges betoniertes Stiegenhaus und der Klostereingangsbereich. Ebenso ist nordwestlich ein eingeschossiger Neubauteil mit Flachdach für einen zukünftigen Klosterladen entstanden. Der Dachstuhl, der bereits aufgerichtet wurde, wurde ebenfalls winterfest gemacht und die Dächer sollen noch mit Schindeln bedeckt werden.

Nordwestlich vom Freialtar wurde die bestehende Garage in Holzbauweise abgerissen, und in Massivbauweise eine neue Doppelgarage mit Technikraum und einem Lagerraum im ersten Obergeschoss gebaut. Das Dach ist bereits ausgeführt und die Spengler haben auch schon ihre Arbeiten ausgeführt. Bei den Ausgrabungsarbeiten wurden die Grundmauern ehemaliger Gewerke des ehemaligen Klosters entdeckt und archäologisch befundet. 

Im Namen meiner Mitbrüder danke ich recht herzlich unserem Architekten Benedikt Gratl auch für seinen Dienst als Baubegleiter recht herzlich. Den Dank aussprechen möchte ich auch den Firmen, die die bisherigen Bau- und Renovierungsarbeiten ausgeführt haben. Ein gutes Miteinander ist spürbar.

Möge unser ganzes Vorhaben mit viel Segen einem guten Ende zugeführt werden. 

  1. Raphael Klaus Gebauer OSB

Prior Administrator

Vor kurzem sagte jemand zu mir:

Nimm dankbar alles an,

was Gott Dir im vergangen Jahr geschenkt,

aber auch was er Dir zugemutet hat.